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Das kostet eine App in der Schweiz

Eine App kostet in der Schweiz zwischen CHF 10'000 für ein einfaches Produkt und über CHF 100'000 für eine komplexe Plattform. Die meisten Projekte liegen zwischen CHF 30'000 und 70'000 und dauern drei bis sechs Monate. Nach oben gibt es keine Grenze, denn der Preis hängt von deiner Idee, den Anforderungen und der Komplexität ab.

Pauschale Preislisten führen bei Software in die Irre: Zwei Apps mit ähnlicher Idee können sich im Aufwand um den Faktor fünf unterscheiden. Darum rechnet der Kostenrechner oben mit deinem konkreten Vorhaben statt mit Durchschnittswerten.

Wie die Kosten zustande kommen, lässt sich trotzdem transparent erklären. Die Entwicklung einer App läuft in drei Phasen ab: Planung und Konzeption, Entwicklung und Betrieb. In allen drei entstehen Kosten, die du von Anfang an einplanen solltest.

Planung und Konzeption

Art der App

Native Apps werden für jedes Betriebssystem einzeln programmiert. Sie nutzen das Betriebssystem optimal aus und ermöglichen Funktionen, die mit anderen App-Typen nicht realisierbar sind; dafür sind Entwicklung und Betrieb am teuersten, weil zwei Versionen gepflegt werden müssen.

Web-Apps laufen im Browser; YouTube, Netflix oder Galaxus sind Beispiele. Da nur eine Version entwickelt wird, sind sie in der Regel die günstigste Variante. Eine Progressive Web App (PWA) bildet zusätzlich native Funktionen nach, sie funktioniert etwa ohne aktive Internetverbindung, und kostet entsprechend etwas mehr als eine reine Web-App.

Hybride bzw. Cross-Plattform-Apps kombinieren beides: Mit Frameworks wie React Native oder Flutter entsteht eine Codebasis für iOS und Android mit nativem Bediengefühl, deutlich effizienter und damit günstiger als zwei getrennt entwickelte native Apps.

Design (UX/UI)

Richtet sich die App an Kundinnen und Kunden, ist ein ansprechendes User Interface Pflicht; bei rein internen Anwendungen darf die Oberfläche schlichter sein. Die Benutzerfreundlichkeit (UX) ist in beiden Fällen zentral. Unterschätze die Designkosten nicht, besonders wenn das Design in User-Tests mit der Zielgruppe validiert wird. Die Investition zahlt sich aus: Validierte Designs verhindern, dass fertig entwickelte Funktionen wieder umgebaut werden müssen.

Entwicklungsstandort

Die Lohnkosten variieren stark je nach Land, und tiefe Stundensätze wirken attraktiv. Bei der Wahl zählt aber mehr: Hochqualifizierte Entwicklerinnen und Entwickler sind teurer, liefern aber Code, der leichter zu warten, sicherer und besser erweiterbar ist, was sich bei langfristigen Projekten auszahlt. Sprachbarrieren führen zu Missverständnissen und ungeplantem Mehraufwand. Und klare rechtliche Rahmenbedingungen sind wichtig für den Fall, dass in der Zusammenarbeit etwas schiefgeht.

Agentur oder eigenes Team

Fünf Fragen helfen bei der Entscheidung: Hat dein Unternehmen das Wissen und freie Ressourcen für die Entwicklung? Wie schnell brauchst du die App? Eine Agentur bringt eingespielte Teams mit und setzt Projekte schneller um. Ist die App zentraler Bestandteil deines Geschäftsmodells, etwa bei einer SaaS-Lösung? Dann kann ein eigenes Team mit Agentur-Unterstützung sinnvoll sein. Reicht das Budget für eigene Entwickler, oder brauchst du sie nur für die Projektdauer? Und wie viel Flexibilität brauchst du beim Auf- und Abbau des Teams?

Entwicklung

Funktionsumfang und Entwicklungszeit

In der Entwicklungsphase fallen die meisten Kosten an. Der Funktionsumfang ist der grösste Hebel: Einfache Formulare und Datenansichten kosten ein bis zwei Personentage, komplexe Anbindungen an externe Systeme drei bis acht, AI-gestützte Funktionen fünf bis fünfzehn. Softwareentwicklung dauert je nach Umfang Monate; jede Funktion, die du für den Start weglässt, senkt Budget und Entwicklungszeit spürbar.

Technologie

Die Technologiewahl wirkt langfristig. Moderne Frameworks mit grosser Entwicklergemeinde machen es leichter, neue Leute einzuarbeiten, und verringern den Lock-in-Effekt. Veraltete oder wenig verbreitete Technologien führen unweigerlich zu höheren Kosten: Entwickler sind schwerer zu finden, und früher oder später steht eine Neuentwicklung an.

Betrieb

Betriebskosten

Der Betrieb wird bei der Budgetplanung oft vergessen. Die App braucht Infrastruktur, heute meist eine Cloud-Lösung wie Vercel oder Google Cloud; dazu kommen Fehlerbehebung, Sicherheitsupdates und die Anpassung an neue Betriebssystem-Versionen. Rechne mit 5 bis 10 Prozent der Entwicklungskosten pro Jahr.

Lizenzkosten für Tools

Fertige Tools reduzieren den Entwicklungsaufwand, und Lizenzkosten garantieren deren Weiterentwicklung und Support. Problematisch wird es, wenn sie im Kleingedruckten versteckt sind. Achte auf transparente Kommunikation; wir bei devedis wählen unsere Tools gezielt aus, damit unsere Kundschaft nicht von ungerechtfertigt hohen Lizenzkosten überrascht wird.

App-Entwicklung in Zahlen

CHF 10k+
kostet eine einfache App mit klar umrissenem Umfang
30-70k
CHF kostet ein typisches App-Projekt in der Schweiz
3-6
Monate dauert die Entwicklung der meisten Apps
5-10%
der Entwicklungskosten fallen jährlich für den Unterhalt an

Fazit: Mit einem MVP starten

Wie viel eine App kostet, lässt sich nicht pauschal beantworten; der Preis hängt von deiner Idee, dem Funktionsumfang und vielen weiteren Faktoren ab. In vielen Fällen ist es sinnvoll, zuerst ein Minimum Viable Product mit reduziertem Funktionsumfang zu entwickeln und von dort aus zu erweitern. Die Ersteinschätzung aus dem Kostenrechner oben zeigt dir, wo dein Projekt startet. Und wenn du lieber direkt mit uns sprichst, melde dich für ein unverbindliches Erstgespräch.

Häufige Fragen zu App-Kosten

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